ACE - Die fliegende Schule der Abenteurer

Das Phantom aus der Unterwelt

Antolin Quiz
von THiLO, Max Meinzold (Illustration)
Rezension von Janett Cernohuby | 03. November 2021

Das Phantom aus der Unterwelt

Phantome trifft man überall in Geschichten an. Manche leben im Dschungel, geben ihre Kräfte über Generationen an ihre Kinder weiter. Andere verbergen ihr furchtbares Aussehen hinter einer Maske und geistern durch Opernhäuser. Auch die vier Nachwuchsabenteurer des ACE bekommen es in ihrem dritten Abenteurer mit einem Phantom zu tun.

Auf den Spuren Nikola Teslas

Nachdem ein Blitzeinschlag den Dachstuhl von Deep Fog Castle in Brand gesetzt hat, der zum Glück schnell und ohne Verletzte gelöscht werden konnte, gehen die vier Nachwuchsabenteurer Conner, Belle, Oliver und Oni auf eine Exkursion nach Zagreb. Auch wenn hier die Altstadt kartographieren sollen, geraten sie recht bald in das nächste große Abenteuer. Der Brand ist bei den vier noch lange nicht vergessen und die Legende eines Phantoms, das im Nationaltheater sein Unwesen getrieben haben soll, führt zu einer neuen Spur. Die vier entdecken einen geheimen Eingang in ein unterirdisches Tunnelgeflecht, in dem sie die einstige Wohnung des Phantoms finden. Aber nicht nur. Sie finden auch alte Aufzeichnungen und einen seltsamen Apparat, mit einem Hinweis auf eine geheime Werkstatt von Nikola Tesla. Dieser hat versucht, eine sogenannte Energiereise zu ermöglichen. Das Experiment ging schief, mit fatalen Folgen. Doch was hat das alles mit dem Blitzeinschlag in Deep Fog Castle zu tun?

ACE Die fliegende Schule der Abenteurer: Das Phantom aus der Unterwelt

Mit Spannung ins neue Abenteuer

Dieses Abenteuer steht im wahrsten Sinne des Wortes unter Spannung. Zunächst beginnt es nur spannend, wenn wir Conner auf einem geheimen nächtlichen Streifzug durch sein altes Viertel begleiten. Doch mit dem Blitzeinschlag wechseln wir zu einer anderen Spannung. Wir reisen nach Zagreb, begegnen der Geschichte über ein Phantom im Theater, das seine Wohnung nahe einem unterirdischen See hatte. Inklusive Orgel und einem dort sitzenden Skelett. Wir stoßen auf geheimnisvolle Apparate, sagenumwobene Experimente, ein hundert Jahre altes Monster und erfahren, warum Nikola Tesla kein Mitglied des ACEs war.
Im dritten Abenteuer rückt Conner in den Mittelpunkt des Geschehens. Auch er war lange Zeit als Phantom unterwegs, jedoch zum Zwecke von Diebstählen und Einbrüchen. In der fliegenden Schule der Abenteurer endete dann seine Zeit als Phantom und begann jene als Abenteurer. Letzteres haben wir im ersten Band selbst nachgelesen, nun bekommen wir etwas Einblick in Conners Kindheit. Aufgewachsen als Waise, hielt es ihn nie lange in Heimen. Conner lief immer wieder weg, bis er schließlich seine Lehrmeister fand, der ihm alle Tricks beibrachte. Auf diese Tricks greift Conner in diesem Abenteuer öfters zurück. Wobei es am Ende wirklich brenzlig wird und Gefahr für sein Leben besteht.
Auch der dritte Band der „Fliegenden Schule der Abenteurer“ ist vollgepackt mit spannenden und fesselnden Passagen, die nahtlos ineinander übergehen und der Leserschaft kaum Zeit zum Luftholen lassen. Die grafische Gestaltung des Buchs ist in gewohnter und hochwertiger Manier. Großartige Illustrationen zeigen uns unterschiedliche Szenen der Handlung und sind genauso stimmungsvoll gelungen. Somit taucht man einmal mehr in die abenteuerliche Welt des ACE ein.

ACE Die fliegende Schule der Abenteurer: Das Phantom aus der Unterwelt

Dieses Mal bekommen die vier Helden es mit ganz besonderen Person zu tun. Sie lösen nicht nur das Rätsel um die Legende eines Phantoms des Zagreber Theaters, sondern wandeln auch auf Nikola Teslas Spuren. Spannung kann man bei diesem dritten Abenteuer wörtlich nehmen, das man erst aus der Hand legen wird, wenn man bis zur letzten Seite gelesen hat.

Details

Bewertung

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