Bilder suchen - Wörter finden

Meine ersten Wimmelbilder: Bei den Tieren

von Sybille Brauer, Hans-Günther Döring (Illustration)
Rezension von Janett Cernohuby | 21. April 2022

Meine ersten Wimmelbilder: Bei den Tieren

Bildwörterbücher sind nach wie vor bei vielen Eltern beliebt. Kein Wunder, denn hier können Kleinkinder eine Vielzahl an Motiven entdecken und so Begriffe aus allen Bereichen lernen. Egal ob Supermarkt, Fahrzeuge, Farben, Tiere - Bildwörterbücher decken alle Bereiche ab. Die Reihe „Bilder suchen - Wörter finden“ bietet hierfür eine große Auswahl und hat nun auch ein neues Konzept, das allererste Wimmelbilder mit Mitlesetexten kombiniert.

So viele Tiere

Egal wo man sich aufhält, überall kann man Tiere sehen und beobachten. Darüber freuen sich vor allem Kinder, auf die diese eine große Faszination ausüben. Egal ob der Kaninchenstall im Garten, ein Besuch auf dem Bauernhof, ein Spaziergang durch den Wald oder ein Ausflug in den Zoo - mit großen Augen und viel Begeisterung laufen Kinder auf Tiere zu. Es gibt aber noch andere Orte, an denen faszinierende Tiere leben. Etwa in der Savanne, wo sich an der Wasserstelle Elefanten und Giraffen begegnen, oder an der Küste, durch deren Himmel kreischend Möwen fliegen, während sich die Robben auf der Sandbank ausruhen. Alle diese Szenen finden Kinder im vorliegenden Pappbilderbuch und natürlich sind diese mit zahlreichen Vertretern des jeweiligen Lebensraums versehen. Doch nicht nur. Neben den wimmeligen Bildern ist auch ein kurzer Text abgedruckt. In einfachen und klaren Worten erzählt dieser von den Aktivitäten der Tiere. Damit hilft er den Kindern einerseits, sich in dem wimmeligen Bild zurechtzufinden, andererseits motiviert er zum gemeinsamen Lesen. Denn die Tiere sind in diesen Texten durch kleine Symbole ersetzt, die von den Kindern selbst „gelesen“ werden können.

Meine ersten Wimmelbilder: Bei den Tieren

Erfolgskonzept überarbeitet und modernisiert

Seit vielen Jahren bietet die Reihe „Bilder suchen - Wörter finden“ Eltern zahlreiche Bildwörterbücher zu unterschiedlichen Themen. Nun hat sie sich neu gefunden, wurde überarbeitet und neu gestaltet. Dabei setzen die Macher auf bewährte Methoden und Konzepte, kombinieren sie nur anders. Geblieben sind die doppelseitigen Szenen, von denen uns die eine oder andere schon in älteren Büchern begegnet ist. Auch die Idee, Kinder durch das Nennen einzelner Tiere an die wimmeligen Szenen heranzuführen, ist bekannt. Nur präsentiert es sich anders, als bisher. Nämlich in Mitlesetexten, die nicht nur das gemeinsame Bilderbuchanschauen fördern, sondern auch den Spracherwerb. Kinder werden eingeladen, die Symbole vorzulesen, durch die Hauptwörter ersetzt werden.
Die Bilder sind sehr realistisch gezeichnet. Wir sehen große Naturszenen, vor denen sich viele Tiere des jeweiligen Lebensraums tummeln. Nicht zu viele, damit Kleinkinder nicht überfordert werden, aber auch nicht zu wenige, um dem Namen „Wimmelbilder“ noch gerecht zu werden. Den Illustratoren ist hier ein ausgewogenes Verhältnis gelungen. Kinder können sich in den Bildern verlieren, können immer wieder Neues entdecken, darauf zeigen und es benennen. Beim gemeinsamen Betrachten beginnen sie zu erzählen, was sie alles sehen. Sie beginnen über Tiere zu erzählen, berichten über eigene Erlebnisse und Erfahrungen. So entstehen tolle Gespräche zwischen Eltern und Kindern, was nicht nur den Wortschatz erweitert, sondern auch das Miteinander stärkt.

Meine ersten Wimmelbilder: Bei den Tieren

Mit dem Pappbilderbuch „Meine ersten Wimmelbilder: Bei den Tieren“ geht die Reihe „Bilder suchen - Wörter finden“ neue Wege. In großen Wimmelbildern werden zahlreiche Tiere unterschiedlicher Lebensräume gezeigt. Ein Mitlesetext, bei denen Hauptwörter durch Symbole ersetzt sind, fördert den Spracherwerb und das gemeinsame Lesen. Alles gemeinsam ergibt ein tolles Pappbilderbuch, das Kindern gefallen wird.

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