von Kirsten Boie, Philip Waechter
Rezension von Janett Cernohuby
Wie erleben Kinder psychische Erkrankungen ihrer Eltern? Wie gehen sie damit um? Wie verarbeiten sie diese äußerst belastende Situation und vor allem, wie stark prägt es sie? Mit diesen bedrückenden und unangenehme Fragen beschäftigen wir uns nicht gerne, genauso wenig wie mit dem Thema Depression. Es ist uns schlichtweg unangenehm. Doch wir dürfen unsere Augen nicht verschließen. Kirsten Boie erzählt in einem äußerst ergreifenden Kinderroman von eben solch einer schweren Familiensituation.
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von Espen Dekko
Rezension von Janett Cernohuby
Das gewohnte Leben muss weitergehen, die alltäglichen Verpflichtungen und Wege. Das erleben wir Menschen gerade selbst, in Zeiten von Covid-19. Trotz Einschränkungen in allen Lebensbereichen verlangen Beruf, Schule, Familie trotzdem unsere Aufmerksamkeit. Der Frühling kommt, mit ihm das Osterfest und so mancher feiert gerade Geburtstag. Die Welt dreht sich weiter - auch für jenes Mädchen, von dem Espen Dekko in seinem gefühlsstarken Kinderroman „Sommer ist trotzdem“ erzählt.
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von Marianne Kaurin
Rezension von Janett Cernohuby
„Viele Planeten haben einen Norden.“, sagte der neunte Doctor einst zu seiner Begleiterin. Und so wie viele Planeten einen Norden haben, ist irgendwo auch immer Süden. Zumindest wenn man den elfjährigen Vilmer fragt, der gerade erst neu ins Viertel gezogen ist und versucht, mit seiner Nachbarin und Klassenkameradin Ina Freundschaft zu schließen. Was es mit diesem Süden auf sich hat, davon erzählt Marianne Kaurin in ihrem berührenden Buch „Irgendwo ist immer Süden“.
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von Colin Hadler
Rezension von Emilia Engel
Colin Hadler ist eindeutig ein aufstrebender Stern am Autorenhimmel. Schon sein erstes Buch “Hinterm Hasen lauert er”, das letztes Jahr im keiper Verlag erschienen ist, sorgte für viel Aufmerksamkeit. Doch jetzt - bereits ein Jahr später - ist schon der nächste aufregende Jugendroman erschienen. Der äußerst sympathische Jungautor nimmt uns mit in ein Camp mitten im tiefsten Wald. Was zuerst wie ein harmloser Camp-Aufenthalt beginnt, entpuppt sich jedoch als eine Sache von Leben und Tod.
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von Josephine Angelini
Rezension von Janett Cernohuby
Geschwister zu haben und in einer großen Familie zu leben ist toll. Man ist nie alleine, kann immer um Hilfe bitten und fühlt sich geborgen.
Zumindest ist es das Idealbild, das man sich vorstellt. Familie sollte so funktionieren. Aber oft tut sie es nicht, sondern ist das komplette Gegenteil. Davon kann auch die zehnjährige Annie ein Lied singen, die zusammen mit sieben Schwestern und einem Bruder unter einem Dach lebt.
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